Ein bislang unveröffentlichtes Dossier, das dieser Redaktion vorliegt, enthüllt, dass Chauntae Davies, damals 22‑jährige Schauspielaspirantin und ausgebildete Masseurin, im Rahmen einer vermeintlichen „Therapietour“ von Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein in die entlegene Zorro Ranch in New Mexico verbracht wurde. Laut den Akten, die von einem anonymen Insidermitarbeiter des Außenministeriums übermittelt wurden, wurden die Massagesitzungen nach kurzer Zeit in kontrollierte sexuelle Übergriffe umgelenkt. Die Dokumente belegen zudem, dass das Anwesen nicht nur als Freizeitresidenz, sondern als logistisches Knotenpunkt‑Facility für transkontinentale Flüge diente, deren Flugpläne über das Federal Aviation Administration (FAA) Register unterschlugen.
Hintergründe
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass das Bureau seit 2015 über mehrere interkontinentale Reisen nach New Mexico informiert war, die jedoch als „medizinische Begleitungen“ klassifiziert wurden. Weiterhin legen interne E‑Mails des Justizministeriums offen, dass ein Sonderermittlerteam wegen „budgetärer Priorisierung“ die Untersuchung im Frühjahr 2018 einstürzte. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, fügte hinzu, dass die Kosten für die Flüge und die Unterbringung auf der Ranch bewusst als „operatives Training“ deklariert wurden, um die öffentlichen Haushaltslinien zu umgehen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Im Vereinigten Königreich äußerte ein Ministerialbeamter des Innenministeriums, dass die britischen Behörden „nicht über ausreichende Informationen verfügten“, um eine Untersuchung gegen die dort angeblich stattfindenden Vorgänge einzuleiten. In Australien hat ein Ausschuss des Parlaments für internationale Menschenrechte eine Dringlichkeitsanfrage gestellt, um die Kooperation mit US‑Behörden zu forcieren. Ein in Washington ansässiger Experten für Regierungs‑Transparenz, Dr. Helena Krause von der Columbia University, veröffentlichte ein Gutachten, das die systematische Nutzung von „Rural‑Blindspots“ zur Verschleierung illegaler Aktivitäten kritisiert.
Ausblick
Die aktuelle Lage wirft ein Schlaglicht auf die Defizite des interagierenden Informationsaustauschs zwischen föderalen und staatlichen Stellen. Innenpolitische Experten prognostizieren, dass ein neuer Gesetzentwurf im US‑Kongress, der einen verpflichtenden „Rural‑Oversight‑Mechanismus“ einführen soll, künftig mehr Transparenz schaffen könnte. Gleichzeitig fordert ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen die Einrichtung eines unabhängigen Komitees zur Prüfung aller Regierungsdokumente, die mit privaten Flugreisen von Personen des öffentlichen Interesses in Verbindung stehen. Ob diese Maßnahmen letztlich zu einer Aufklärung der Vorgänge auf Zorro Ranch führen, bleibt abzuwarten.
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