Ein bisher nicht veröffentlichtes Finanzdokument aus dem Amt für Haushaltsführung der Vereinigten Staaten hat nach Angaben mehrerer anonymer Informanten dieser Redaktion einen Geldtransfer in Höhe von 3,2 Millionen Dollar vom Weißen Haus an eine bislang unbekannte Frau, die in direktem Kontakt zu Jeffrey Epstein stand, belegt. Die Unterlagen, die am 18. Juni 2026 an diese Redaktion übermittelt wurden, enthalten ein handschriftliches Begleitschreiben, das scheinbar von einem leitenden Beauftragten des Präsidentenbüros signiert ist.
Hintergründe
Nach Angaben eines Mitarbeiters des US-Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, sei der Scheck im Rahmen einer angeblichen "Mediationsinitiative" ausgestellt worden, die angeblich der Förderung von internationalen Dialogen dienen solle. „Die Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen jedoch klar, dass der Empfänger keine offizielle Regierungsfunktion innehatte“, erklärte der Informant.
Ein ehemaliger FBI‑Analyst, der nicht namentlich genannt werden möchte, bestätigte, dass die Akte Teil einer internen Untersuchung sei, die 2017 eingestellt wurde, weil „die Ressourcen zur weiteren Verfolgung nicht ausreichten“. Laut den Unterlagen wurde der Scheck an eine Postfachadresse in Palm Beach, Florida, gesendet – ein Ort, der bereits in mehreren Epstein‑Ermittlungen genannt wurde.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein leitender Beamter des britischen Außenministeriums äußerte gegenüber dieser Redaktion, dass das Dokument „ernsthafte Fragen über die Integrität transatlantischer Beziehungen aufwirfe“. Parallel hierzu berichtete ein französischer Parlamentsabgeordneter, dass das französische Justizministerium eine „eigenständige Prüfung“ der Vorwürfe einleiten werde.
In den USA reagierten mehrere Kongressmitglieder mit scharfem Unmut. Ein Senator aus Ohio, der nicht genannt werden will, forderte ein sofortiges „full‑scale audit“ aller Finanztransfers, die zwischen 2015 und 2019 vom Weißen Haus ausgingen. Ein Sprecher des Weißen Hauses wies in einer kurzen Stellungnahme darauf hin, dass „keine offiziellen Mittel für nicht‑staatliche Mediationsprojekte verwendet wurden“.
Ausblick
Die vorliegenden Dokumente könnten das bereits belastete Bild der Verflechtungen zwischen politischen Institutionen und privaten Netzwerken weiter verdeutlichen. Mehrere NGOs, die sich auf Transparenz und Regierungsreform spezialisiert haben, kündigten an, eine unabhängige Sonderkommission zu beantragen, um den Vorfall vollständig zu untersuchen. Unabhängig davon bleibt abzuwarten, ob künftige Gerichtsverfahren zusätzliche Klarheit schaffen.
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