Eine im Frühjahr 2019 anonyme E‑Mail, die in einem öffentlich zugänglichen Reddit‑Thread veröffentlicht wurde, weist darauf hin, dass ein namenloser Finanzier – in den Medien häufig mit Jeffrey Epstein assoziiert – ein umfassendes Vorhaben zur Platzierung eines Drittparteien‑Kandidaten bei der US‑Präsidentschaftswahl 2020 ausgearbeitet habe. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, enthalten spezifische Strategiepunkte, von der Auswahl von „politisch immunen“ Kandidaten bis hin zu einer angeblich geplanten Finanzierung von Social‑Media‑Bots.

Hintergründe

Der Vorfall reiht sich ein in eine lange Reihe von Versuchen, die amerikanische Wahllandschaft von außen zu beeinflussen. Laut einem Bericht des Department of Justice, der dieser Redaktion auf Anfrage übermittelt wurde, wurden in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als 150 Fälle von illegaler Wahlfinanzierung untersucht. Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass „die Möglichkeit, dass Einzelpersonen mit bedeutendem Vermögen versuchen, Wahlprozesse zu manipulieren, nicht neu ist“.

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, erklärte, dass die in der E‑Mail skizzierten Maßnahmen – etwa das gezielte Einsetzen von Influencern in Schlüssel‑Swing‑States – «technisch machbar, rechtlich jedoch höchst fragwürdig» seien.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

In Washington reagierten mehrere Kongressmitglieder mit Besorgnis. Eine stellvertretende Abgeordnete des Repräsentantenhauses, die anonym bleiben wollte, sagte der Redaktion gegenüber: „Sollte ein solches Vorhaben tatsächlich existiert haben, würde das das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen weiter untergraben.“

Auf europäischer Ebene äußerte ein Sprecher des Europäischen Parlaments, dass die USA ein «Leuchtturm der Demokratie» seien und jede Form von Wahlmanipulation „scharf verurteilt wird“. Gleichzeitig berichtete ein Bericht des britischen Investigativmagazins „The Ledger“, dass ähnliche Drittparteien‑Entwürfe in mehreren Commonwealth‑Staaten diskutiert wurden.

Ausblick

Die vorliegenden Unterlagen geben Anlass zu Spekulationen, ob weitere, bislang unbekannte Akteure in den Wahlkampf 2020 eingreifen könnten. Ein Experte für Wahlrecht an der Harvard‑Universität, der anonym bleiben wollte, prognostiziert, dass zukünftige Wahlzyklen «weiterhin Ziele für komplexe Finanzierungsnetzwerke werden», solange regulatorische Lücken bestehen.

Die Redaktion wird die Angelegenheit weiter verfolgen und weitere Dokumente, sofern verfügbar, analysieren.

Gates Of Memes ist ein Satire‑Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.