Ein Tag vor dem offiziellen Auftakt der offiziellen “Freedom 250”‑Feierlichkeiten in Washington, D.C., hat der ehemalige Präsident Donald Trump angekündigt, eine Rede am Mount Rushmore zu halten – und zugleich sein Bild in das Monument eingravieren zu lassen. Die Ankündigung, die von einem „vertraulichen Mitarbeiter des Weißen Hauses“ bestätigt wurde, lässt das politische Establishment erschauern.
Hintergründe
Die “Freedom 250” ist ein staatlich gefördertes Fest, das an das 250‑jährige Bestehen der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten erinnert. Historisch gesehen dient das Event als Plattform für hochkarätige Reden, militärische Paraden und einen umfangreichen Feuerwerksschau. Trumps Wunsch, sein Gesicht in den Granit zu pressen, rieche nach einer bewussten Neuinterpretation der amerikanischen Monumentalkultur, wie es ein Analyst des Brookings‑Instituts in einem anonymen Telefonat erklärte: „Wir befinden uns an der Schwelle zu einer Ära, in der Persönlichkeiten das kollektive Gedächtnis physisch besetzen.“
Ein Insider des US‑Kultusministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass bereits Vorbereitungen für das meißelnde Verfahren im Gange seien. „Wir prüfen derzeit die strukturellen Auswirkungen einer zusätzlichen Vertiefung im Südwest-Winkel. Das ist ein technisches Unterfangen von historischer Tragweite“, hieß es. Der Bundesstaat South Dakota, in dem das Monument liegt, habe bereits eine Sonderkommission eingesetzt, um mögliche kulturelle Konflikte zu evaluieren.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Im Capitol Hill reagierten mehrere Senatoren mit Alarm: „Das ist ein Angriff auf das kollektive Gedächtnis unseres Landes“, sagte Senatorin Maria Schneider (D‑NV) laut einer Pressemitteilung. Ein Sprecher des Präsidentenbüros wies jedoch darauf hin, dass Trump lediglich „eine künstlerische Hommage an die Gründerväter“ plane. „Der Präsident hat stets betont, dass Freiheit nicht nur ein Wort, sondern ein Monument ist“, erklärte ein Sprecher, der nicht namentlich genannt werden durfte.
Internationale Beobachter zeigten sich gespalten. Ein britischer Diplomat, der die Washington‑Post beriet, äußerte Bedenken, dass das Vorhaben „die transatlantische Narrative von Demokratie und Bescheidenheit erschüttern könnte“. Im Gegenzug lobte ein chinesischer Zuständiger aus dem Ministerium für Kultur das Projekt als „ein Zeichen amerikanischer Innovationskraft“ – eine Bewertung, die von vielen als diplomatischer Spott interpretiert wird.
Ausblick
Die offizielle Genehmigung für die Gravur soll bis spätestens 15. Juli erteilt werden. Sollte das Vorhaben realisiert werden, würde es zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten ein lebender Politiker in das Nationaldenkmal eingearbeitet werden. Fachleute warnen vor möglichen juristischen Auseinandersetzungen nach dem „Monument Protection Act“ von 1974. Unser Korrespondent vor Ort berichtet, dass die örtlichen Handwerker bereits darüber debattieren, ob der Granit eine „kulturelle Wunde“ verkraften kann.
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