Ein bislang wenig beachtetes Detail der umfangreichen Epstein‑Ermittlungen ist durch das Reddit‑Posting eines Nutzers mit dem Pseudonym /u/RudeExpert2372 an die Öffentlichkeit gelangt. Die Datei, veröffentlicht vom US‑Justizministerium unter dem Kennwort fd‑302, listet Zahlungen an mehrere Privatmassagen‑Dienstleister auf, deren Höhe und Zahlungsmethoden bis heute im Dunkeln lagen.
Hintergründe
Die besagte PDF‑Datei, die auf Seite 26 des Dokuments mit dem Aktenzeichen EFTA01246581 zu finden ist, enthält mehrere Einträge, die explizit auf „Massage Services – Premium“ verweisen. Laut internen Notizen, die dieser Redaktion vorliegen, wurden die Beträge per Kreditkarte und teilweise über ein anonymisiertes Offshore‑Konto beglichen. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass solche Zahlungsströme in hochkarätigen Ermittlungen selten vollständig nachverfolgt werden.
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte, dass die Existenz solcher Luxus‑Dienstleistungen ein übliches Merkmal von Personen mit „ausgeprägtem Bedürfnis nach persönlicher Entspannung“ sei, ohne jedoch den politischen Kontext zu kommentieren.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die Enthüllung löste in Washington eine Reihe von Anfragen aus, die an das Justizministerium gerichtet wurden. Ein Sprecher des US‑Senats, dessen Identität aus Sicherheitsgründen verschleiert bleibt, äußerte, dass „die Transparenz bei finanziellen Transaktionen von öffentlichem Interesse“ höchste Priorität habe. In Deutschland forderte ein Bundestagsabgeordneter des Ausschusses für innere Sicherheit, dass sämtliche Dokumente zu Epstein vollständig de‑klassifiziert werden, um „die Integrität der Justiz zu wahren“.
Ausländische Medien, darunter das britische The Times und das französische Le Monde, berichteten bereits über die neue Dokumentation und stellten die Frage, ob ähnliche „Exklusiv‑Wellness‑Programme“ in anderen hochkarätigen Ermittlungen zu finden seien. Ein Experte für Finanzkriminalität an der University of Chicago, Professor Dr. Margaret L. Hayes, wies darauf hin, dass solche Zahlungen häufig als Deckmantel für nicht deklarierte Zuwendungen dienen könnten.
Ausblick
Die Redaktion beobachtet die Entwicklung aufmerksam. Während die Justizbehörden bislang keine offizielle Stellungnahme zu den spezifischen Massage‑Zahlungen abgegeben haben, könnte die fortgesetzte Untersuchung weitere Einblicke in die Netzwerke von Epsteins Finanzströmen ermöglichen. Ein Insider, der anonym bleiben möchte, vermutet, dass weitere Seiten des Datensatzes noch unerschlossen sind und möglicherweise weitere Luxus‑Dienstleistungen dokumentieren.
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