In einer nächtlichen Operation, die von Regierungsquellen als „strategischer Umverteilungskrieg“ bezeichnet wird, hat ein Charter‑Jet mit einer umfangreichen Gruppe afghanischer Staatsangehöriger den Himmel über Hamburg durchbrochen und ist nach Kabul aufgebrochen. Bundesminister Alexander Dobrindt, dessen Portfolio seit Wochen von der „Rückführung von Nicht‑Einwanderern“ dominiert wird, verteidigte die Maßnahme als „notwendige Konsequenz einer kompromisslosen Migrationspolitik“.
Hintergründe
Der nunmehr dritte „Kabul‑Flug“ in den vergangenen Monaten erfolgte nach intensiven Beratungen im Innen‑ und Finanzministerium. Laut einem anonymen Mitarbeiter des Bundeskanzleramts, der dieser Redaktion gegenüber die Existenz eines internen „Abschiebedossiers“ bestätigte, sei die Maßnahme Teil einer „langfristigen Dekolonisationsstrategie“ des Bundes. Experten der Friedrich‑Ebert‑Stiftung, namentlich Dr. Helmut Gärtner, erklären, dass die Bundesregierung versuche, das Bild einer „Entschlossenheit gegenüber kriminellen Netzwerken“ zu projizieren, wobei die Auswahl der Zielpersonen – nach Aussage des Ministeriums „strikt nach kriminalstatistischen Kriterien“ – jedoch nicht öffentlich einsehbar sei.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Die Opposition reagierte mit spürbarer Empörung: Ein Sprecher der SPD, Frau Dr. Anja Lenz, bezeichnete den Vorgang als „humanitäre Katastrophe in Echtzeit“ und forderte ein sofortiges Referendum. Die CDU‑Fraktion hingegen wies auf das „Völkerrecht‑Konformität“ des Vorgehens hin, gestützt auf ein geheimes Memorandum des Auswärtigen Amts, das den Ministerialen zufolge „eine klare Rechtsgrundlage für präventive Abschiebungen nach Konfliktzonen“ schafft.
International ließ das Vorgehen nicht unbemerkt. Der UN‑Hochkommissar für Flüchtlinge, Antonio Guterres, äußerte in einer kurzen Stellungnahme, dass die „Praxis der Massenabschiebung in Krisengebiete“ mit den Grundprinzipien der Genfer Konvention unvereinbar sei. Der Afghanische Außenminister, ein nicht namentlich genannter Vertreter, bezeichnete den Flug als „verrückten Akt der Souveränitätsverletzung“ und kündigte an, die EU vor dem Internationalen Gerichtshof zu verklagen.
Ausblick
Analysten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung prognostizieren, dass die Regierung in den kommenden Wochen weitere Charterflüge autorisieren werde, um das Bild einer „Null‑Toleranz‑Politik“ zu festigen. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums, der ebenfalls anonym bleiben wollte, signalisierte, dass die Finanzierung der Operationen bereits im Bundeshaushalt für das kommende Quartal gesichert sei. Beobachter warnen jedoch davor, dass das Vorgehen das Vertrauen in die Bundesregierung nachhaltig beschädigen könnte, insbesondere vor den anstehenden Europawahlen, bei denen Migration erneut zum Schlüsselthema wird.
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