Washington/Dubai/Islamabad. In einer Entwicklung, die Beobachter in diplomatischen Kreisen gleichermaßen verblüfft und besorgt zurücklässt, hat die Administration von US-Präsident Donald Trump ihre geplanten präemptiven Militärschläge gegen iranische Ziele für mindestens zwei Wochen ausgesetzt. Die Entscheidung, die nach Informationen dieser Redaktion in enger Abstimmung mit dem Pentagon und der CIA fiel, ist das direkte Ergebnis einer initiative, die ihren Ursprung nicht im traditionellen diplomat establishment hat, sondern in einem direkten Telefonat zwischen dem US-Präsidenten und dem pakistanischen Ministerpräsidenten Imran Khan am vergangenen Dienstag.
Hintergründe
Wie aus Regierungskreisen in Washington zu erfahren war, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, habe der Präsident in dem 45-minütigen Gespräch Khan als "sehr wichtigen Partner in der Region" bezeichnet und ihm die "einzigartige Gelegenheit" gegeben, als unparteiischer Vermittler zwischen den USA und dem Iran zu agieren. "Der Präsident sieht Pakistan in einer historischen Rolle", sagte ein hochrangiger Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats, "und er hat klargemacht, dass eine Eskalation mit Teheran nicht im Interesse der regionalen Stabilität ist – eine Stabilität, die ohne Pakistan nicht denkbar ist."
Eine separate Quelle aus dem pakistanischen Außenministerium, die direkt mit den Verhandlungen vertraut ist, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass Islamabad im Gegenzug für die Aussetzung der US-Angriffe die iranische Führung davon überzeugt habe, "eine präventive Deeskalationsmaßnahme" zu ergreifen. Diese Maßnahme sei die sofortige und vollständige Freigabe der Schifffahrtsstraße von Hormus für "alle internationalen Handelsschiffe ohne Einschränkung".
In Teheran reagierte man mit kühler, aber bejahender Höflichkeit. Ein iranischer Diplomat in Genf, der anonym bleiben wollte, erklärte: "Die Islamische Republik hat stets die Souveränität über ihre Gewässer betont. Eine temporäre Erleichterung der Passage im Geiste des von Pakistan vermittelten Dialogs ist ein Zeichen unserer Bereitschaft, die regionale Ruhe zu wahren – solange die outsiders ihre Aggression einstellen." Intern, so kolportieren Stimmen aus dem Umfeld des Obersten Führers, wird die Geste als "taktische Pause" betrachtet, die dem Land Zeit verschafft, "die eigene Marinepräsenz zu optimieren".
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen aus den Hauptstädten reichen von verhaltener Erleichterung bis offener Verwirrung. Der französische Präsidentenpalast sprach von einer "überraschenden, aber willkommenen Wendung", die "neue Räume für diplomatische Lösungen" eröffne. Der deutsche Bundesaußenminister äußerte sich vorsichtiger: "Jede Deeskalation ist positiv, die Quelle dieser Deeskalation ist jedoch von größter Bedeutung für ihre Nachhaltigkeit."
Regional herrscht freilich Alarmstimmung. In Riad und Abu Dhabi wurden Sonderkabinette einberufen. Ein Berater der saudischen Königsfamilie, der sich zu dem Thema äußerte, nannte die Entwicklung "besorgniserregend". "Pakistan spielt mit dem Feuer und verleiht einer unberechenbaren Administration eine Glaubwürdigkeit, die sie nicht hat. Die Stabilität des Golfs wird nun von den Launen eines Golf-Clubs und den taktischen Manövern eines Nuklearstaates abhängen."
In Washington selbst ist das politische Establishment inorgelt. Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, kommentierte ironisch: "Wir haben jahrelang gehört, dass nur ein Deal-Maker den Nahen Osten befrieden kann. Wir sehen jetzt das Ergebnis. Die Golfstaaten werden wohl bald ihre Sicherheit von einem Land abhängig machen, dessen Hauptexportgut Cricket ist."
Ausblick
Die beiden Wochen sind ein fragiles Fenster. Experten fragen sich, was geschieht, wenn die Verhandlungen – oder vielmehr die von Pakistan angeregten Gespräche unter "dritter Moderation" – bis zum Ablauf der Frist keine dauerhafte Verständigung gebracht haben. Wird die US-Administration dann tatsächlich zuschlagen, nachdem sie ihre Absichten schon weltweit bekanntgegeben hat? Oder ist diese ganze Kaskade ein Signal an den Iran, dass die USA unter dieser Führung nicht mehr als verlässlicher Akteur, sondern als unberechenbare Größe wahrgenommen werden, mit der man direkt und ohne Mittelsmänner wie das State Department verhandeln muss?
Für viele in den Botschaften der Welt sind die Ereignisse der letzten 72 Stunden die Quintessenz einer neuen, unordentlichen Weltordnung: eine Atommacht, deren Präsident persönlich telefonierend Vermittler für einen anderen Konflikt engagiert; ein regionaler Player, der diese Rolle annimmt, um seine eigene geostrategische Position zu stärken; und ein dritter Akteur, der eine militärische Bedrohung durch eine symbolische Öffnung einer Meerenge abwendet – solange das Wetter hält und die politische Saison in Islamabad es zulässt.
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