Die Zahlen der kanadischen Reiseherren CBP zeigen einen beunruhigenden Rückgang der Grenzüberschreitungen nach Amerika.

Hintergruende

Laut einem Bericht des Bundesamts für Statistik sind im vergangenen Jahr lediglich 45 % der kanadischen Urlauber noch in die Vereinigten Staaten gereist, während ein Viertel der bisherigen Touristen alternative Destinationen wie Mexiko, die Karibik oder sogar Südeuropa wählt. Ein Mitarbeiter des kanadischen Konsulats, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber unserer Redaktion, dass die Umstellung auf andere Reiseziele nicht nur auf Preisunterschiede, sondern auch auf wachsende Sicherheitsbedenken zurückzuführen sei.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die deutsche Bundesregierung reagiert mit einer offiziellen Stellungnahme, in der sie einen „strukturellen Wandel im Reiseverhalten“ ausweist und zugleich warnt, dass die rückläufigen Zahlen langfristig erhebliche Einnahmeverluste für die Gastgewerbebranche bedeuten könnten. Gleichzeitig haben internationale Beobachter, darunter ein Analyst des Instituts für globale Mobilität in Berlin, betont, dass die Entwicklung ein Merkmal der post‑Pandemie‑Wirtschaftsstruktur sei.

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