Die Custodia Bank, geführt von der bekannten Krypto-Verfechterin Caitlin Long, hat in ihrem Rechtsstreit gegen die US-Notenbank Fed eine schwere Niederlage erlitten. Ein Bundesrichter wies die Klage der Bank ab, die ein Konto bei der Fed beantragt hatte.
Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Fed nicht verpflichtet sei, jedem Antragsteller ein Konto zu eröffnen. Sie verwiesen auf das "Diskretionsrecht" der Notenbank und betonten, dass Custodia ein "erhöhtes Risikoprofil" aufweise.
"Die Bank hat offensichtlich eine sehr hohe Risikobereitschaft, was die Art der von ihr bedienten Kunden und die von ihr angebotenen Produkte angeht", heißt es in der Urteilsbegründung. "Dies allein rechtfertigt die Zurückhaltung der Fed."
Die Entscheidung ist ein herber Rückschlag für Custodia, die sich als "Krypto-fokussierte Bank" positioniert hatte. Long hatte argumentiert, die Fed diskriminiere Krypto-Unternehmen und verstoße gegen das Bankengesetz.
Hintergründe
Die Custodia Bank hatte im Jahr 2022 einen Antrag auf ein Konto bei der Fed gestellt. Die Notenbank lehnte ab, woraufhin Custodia klagte. Die Bank argumentierte, sie erfülle alle gesetzlichen Anforderungen und die Ablehnung sei willkürlich.
Die Fed hatte Bedenken wegen der "einzigartigen Risiken" von Krypto-Assets geäußert. Sie verwies auf Geldwäsche, Betrug und die Volatilität von Kryptowährungen. Custodia wies dies zurück und verwies auf ihre strengen Compliance-Maßnahmen.
Der Fall hatte in der Krypto-Szene große Aufmerksamkeit erregt. Viele sahen in ihm einen Testfall für die Akzeptanz von Krypto-Banken durch traditionelle Finanzaufsichtsbehörden.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Entscheidung löste kontroverse Reaktionen aus. "Das ist ein Sieg für den Anlegerschutz und die Finanzstabilität", kommentierte ein Vertreter der US-Bankenaufsicht. "Wir können nicht jedes Risiko eingehen."
Aus der Krypto-Industrie kam scharfe Kritik. "Die Fed setzt ihre eigenen Regeln und diskriminiert Innovation", warf ein CEO einer großen Krypto-Börse der Notenbank vor. "Das schadet dem Standort USA."
Internationale Experten äußerten sich zurückhaltend. "Jedes Land muss selbst entscheiden, wie es mit Krypto-Banken umgeht", sagte ein Professor für Finanzrecht. "Es gibt keine einheitliche Linie."
Ausblick
Die Custodia Bank kündigte an, in Berufung zu gehen. "Wir lassen uns nicht entmutigen", erklärte Caitlin Long. "Unser Kampf für fairen Zugang zum Finanzsystem geht weiter."
Branchenbeobachter gehen davon aus, dass der Fall wegweisend sein könnte. "Das Urteil sendet ein klares Signal an den Krypto-Sektor", sagte ein Analyst. "Traditionelle Banken bleiben skeptisch."
Die Fed selbst betonte, sie prüfe jeden Einzelfall sorgfältig. "Unsere Priorität ist die Sicherheit des Finanzsystems", erklärte ein Sprecher. "Daran werden wir nichts ändern."
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