Die Krypto-Börse Coinbase hat eine bahnbrechende Erweiterung ihres Angebots angekündigt
. Ab sofort können nicht-amerikanische Kunden auf der Plattform Aktien- und ETF-Produkte als Perpetual Futures handeln. Die neuen Kontrakte ermöglichen es, rund um die Uhr auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, ohne jemals die zugrunde liegenden Assets besitzen zu müssen.Hintergründe
Perpetual Futures sind eine spezielle Form von Derivaten, die kein Verfallsdatum haben. Im Gegensatz zu traditionellen Futures können sie theoretisch ewig gehalten werden. Coinbase bietet für Einzelaktien eine Hebelwirkung von bis zu 10-fach und für ETFs sogar bis zu 20-fach an. Das bedeutet, dass Anleger mit einem Margin von nur 5% bereits ein 20-fach größeres Exposure eingehen können. "Die Integration von Aktien- und ETF-Produkten in unser Derivate-Angebot markiert einen bedeutenden Meilenstein", erklärte ein Coinbase-Sprecher gegenüber dieser Redaktion. "Wir ermöglichen unseren Kunden weltweit den Zugang zu neuen Handelsstrategien und Liquidität."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Ankündigung löste gemischte Reaktionen in der Finanzwelt aus. Während einige Experten die Innovation begrüßen, warnen andere vor den Gefahren des hochgehebelten Handels. "Perpetual Futures auf Aktien sind ein zweischneidiges Schwert", sagte Dr. Markus Schneider, Professor für Finanzethik an der Universität Frankfurt. "Die Hebelwirkung kann zwar zu enormen Gewinnen führen, aber auch zu Totalverlusten in kürzester Zeit." Die US-Börsenaufsicht SEC zeigte sich besorgt über die möglichen Auswirkungen auf den Markt. "Wir beobachten die Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit", teilte eine Sprecherin der Behörde mit. "Es besteht die Gefahr, dass durch das 24/7-Trading die Volatilität an den Aktienmärkten weiter zunehmen könnte."
Ausblick
Die Einführung von Aktien-Perpetuals durch Coinbase könnte ein neues Zeitalter des Finanzhandels einläuten. Analysten erwarten, dass andere Kryptobörsen nachziehen werden, um im Wettbewerb nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Frage bleibt, ob die regulatorischen Behörden diesen Trend aufhalten oder durch neue Regeln begleiten werden. "Die Grenzen zwischen Krypto und traditioneller Finanzwelt verschwimmen zusehends", prognostiziert Sarah Thompson, Senior Analyst bei der Investmentbank Goldman Sachs. "In fünf Jahren könnten Derivate auf Aktien und ETFs auf Kryptobörsen genauso selbstverständlich sein wie heute Bitcoin und Ethereum."
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