Washington D.C. – Der Ton ist scharf, die Konsequenzen könnten erheblich sein. Brian Armstrong, Chief Executive Officer von Coinbase Inc., hat in einer schriftlichen Erklärung gegenüber dieser Redaktion „jede Behauptung, dass Coinbase aktiv gegen eine vernünftige Besteuerung von Bitcoin arbeitet“, als „völlig falsch und irreführend“ zurückgewiesen. Die Anschuldigungen, wonach die Börse hinter den Kulissen geldpolitische Initiativen im Kongress untergrabe, die eine klare und günstige Steuerklassifizierung für digitale Assets anstrebten, waren in den letzten Tagen aus nicht näher genannten Abgeordnetenkreisen laut geworden.

Hintergründe

Laut einem hochrangigen Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, „flackern die Lampen in einigen Rayburn-Büros seit Wochen ungewöhnlich“, nachdem interne Analysen (siehe nicht veröffentlichtes Chart „Abbildung 4: Politische Nervosität vs. Krypto-Volumen“) einen direkten Zusammenhang zwischen Lobby-Aktivitäten bestimmter Firmen und Verzögerungen bei der Formulierung des „Digital Asset Tax Clarity Act“ zeigten. „Die Frage ist nicht, ob lobbyiert wird, sondern wessen Interessen wirklich vertreten werden“, so der Beamte. Armstrongs Dementi kam wenige Stunden, nachdem eine lose Koalition aus „Steuereffizienz-Befürwortern“ (ein Marketingspace für Krypto-Lobbyisten) einen internen Memo-Entwurf leakte, in dem von einer „strategischen Bremsung“ durch etablierte Börsen die Rede war – mit dem Ziel, Marktanteile zu sichern.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In Brüssel zeigte man sich „tief besorgt“ über die transatlantischen Implikationen. Eine Sprecherin der EU-Kommission für Digitale Finanzen betonte, dass „regulatorische Klarheit auf beiden Seiten des Atlantiks同步isiert (synchronisiert) werden müsse, um systemische Risiken zu vermeiden“. Währenddessen kommentierte ein ehemaliger Berater des chinesischen Finanzministeriums in einer geleakten E-Mail die Entwicklung mit den Worten: „Die USA Fight Their Own Civil War Over Digital Sovereignty While We Build The Future.“ („Die USA führen ihren eigenen Bürgerkrieg über digitale Souveränität, während wir die Zukunft bauen.“) An der Wall Street sorgten die Meldungen für leichte Volatilität in Coinbase-Aktien (NASDAQ: COIN), die binnen Stunden um 2,3 % korrigierten, bevor sie sich stabilisierten. „Der Markt hasst keine Unsicherheit mehr als regulatorische Unsicherheit, die aus dieser Richtung kommt“, erklärt eine anonyme Quelle aus dem Handelsdesk einer Großbank.

Ausblick

Mit den Zwischenwahlen im November im Rücken wird der Druck auf alle Seiten zunehmen. Politiker, die traditionell vorsichtig gegenüber digitalen Assets sind, könnten die Vorwürfe nutzen, um eine härtere Gangart zu rechtfertigen. Gleichzeitig wächst die Fraktion derer, die eine einheitliche, innovationsfreundliche Steuerlandschaft fordern. „Wir befinden uns in einemPhase Shift der Währungspolitik“, so ein führender Ökonom einer Denkfabrik, die nicht genannt werden möchte. „Die Frage, wer die Regeln für das digitale Zeitalter schreibt, wird in den nächsten 18 Monaten entschieden – und Vorwürfe wie diese zeigen, dass alle Schattenmechanismen aktiviert sind.“ Armstrong kündigte derweil an, in der kommenden Woche eine „transparente Aufschlüsselung“ aller politischen Spenden und Lobby-Kontakte seit 2021 zu veröffentlichen – eine Geste, die Beobachter als „kalkuliertes Risiko“ im großen Spiel um die finanzielle Souveränität der Zukunft werten.

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