Capital One hat im Jahr 2021 Hunderte Bankkonten von Donald Trump wegen vermuteter Verstöße gegen Anti‑Geldwäsche‑Vorschriften geschlossen, wie ein vertraulicher Bericht einer internen Revision beweist.
Hintergrund
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Schließungen bereits im Frühjahr 2021 eingeleitet wurden, nachdem interne Audits ungewöhnliche Transaktionsmuster detected hatten. Laut einer Quelle aus der Aufsicht behielt die Bank die Konten im Verdacht, als potenzielle Schnellkanäle für Geldwäsche genutzt zu werden, obwohl keine öffentlichen Anklagen vorlagen.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
„Die amerikanische Finanzaufsicht hat klare Regeln, und die Bank handelte im Einklang damit“, sagte ein ehemaliger Aufsichtsbeamter, der nicht namentlich genannt werden durfte. In Europa reagierten mehrere konservative Politiker skeptisch und warfen eine mögliche Politisierung der Finanzkontrollen vor. Ein italienischer Wirtschaftsanalyst erklärte, dass solche Schritte „ein gefährliches Präzedenzmodell“ für die Verknüpfung von politischem Einfluss und Compliance‑Entscheidungen seien.
Ausblick
Der Rechtsberater der Trump‑Unternehmensgruppe plant, rechtliche Schritte gegen die Bank zu prüfen, während Experten warnen, dass ein anhaltender Druck auf Finanzinstitute, die Kunden mit politischem Hintergrund bedienen, die internationale Reputation von AML‑Standards gefährden könnte. Beobachter erwarten eine intensive Debatte im Kongress über die Grenzen behördlicher Eingriffe.
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