Berlin – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in einer dringlichen Erklärung vor den potenziellen Folgen einer neuen Künstlichen Intelligenz gewarnt, die systematisch bislang unbekannte Software‑Schwachstellen aufdeckt. Die Technologie, von einem US‑Konzern entwickelt, könne nicht nur zivilen Unternehmen, sondern auch kritische Infrastrukturen der Bundesrepublik entblößen.

Hintergründe

Ein inoffizieller Hinweis aus dem Innenministerium, den unser Korrespondent von einer Quelle im BSI erhalten hat, besagt, dass das KI‑Modell „DeepVuln“ in Testumgebungen bereits über 3 000 bislang unentdeckte Lücken identifiziert habe. Dr. Anna‑Maria Plattner, BSI‑Chefin, betonte, dass die Fähigkeit, eigene Schwachstellen zu enthüllen, “ein beunruhigendes Spiegelbild der eigenen Abwehr” sei. Experten aus dem Bundesverband IT‑Sicherheit führen aus, dass die Offenlegung von Zero‑Day‑Exploits in Echtzeit die Basis für eine neue Ära der Cyber‑Kriegsführung bilden könnte.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Ein Sprecher des US‑Justizministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber einer Parlamentskommission, dass die USA „nicht beabsichtigen, KI‑Tools als offensive Waffen zu exportieren“, jedoch keine Restriktionen gegen ihre demokratischen Partner setzen. Gleichzeitig warnte ein leitender Analyst des britischen Cyber‑Instituts, Sir Geoffrey H. Latham, dass “die grenzüberschreitende Nutzung solcher Modelle die geopolitische Stabilität gefährde”. In Brüssel äußerte ein Beamter der EU‑Cyber‑Strategie‑Koordination, dass das EU‑Rahmenwerk für KI‑Sicherheit "dringend überarbeitet werden müsse".

Im Inland reagierten mehrere Oppositionsfraktionen mit scharfer Kritik. Ein Bundestagsabgeordneter der Grünen, Lars König, forderte ein "nationales KI‑Sicherheitsgesetz", während ein FDP‑Kollege argumentierte, das BSI solle "die Technologie nutzen, um die eigene Resilienz zu stärken".

Ausblick

Einige Analysten, darunter Frau Dr. Miriam Schaefer vom Berliner Institut für Technologiepolitik, prognostizieren, dass die nächste Legislaturperiode von einer "digitalen Rüstungskontrolle" geprägt sein werde. Die Diskussion über ein mögliches Verbot von "Selbst‑Scannern" in sensiblen Bereichen sei bereits im Entwurfsstadium. Parallel dazu prüft das BSI intern, ob der Einsatz von DeepVuln in einer kontrollierten "Red‑Team‑Umgebung" erlaubt sein soll, um eigene Defenses zu stärken, bevor die Technologie an Dritte weitergegeben wird.

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