London – In einem für die britische Politik beispiellosen Moment hat der Guardian gestern ein umfassendes Dossier veröffentlicht, das die Ausflüchte des Premierministers in Bezug auf die Epstein‑Affäre vollständig entlarvt. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass hochrangige Beamte seit Jahren systematisch Beweise vernichtet und Zeugen zum Schweigen gebracht haben.
Hintergründe
Ein ehemaliger Mitarbeiter des Ministeriums für Inneres, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass ein eigens eingerichtetes „Operation Silence“ – Team in den Archiven des Regierungsviertels existierte. Die Aufgabe: sämtliche Korrespondenz zu Jeffrey Epstein zu identifizieren, zu klassifizieren und anschließend zu löschen. Ein Quellcode‑Auszug dieses Teams wurde den Papieren beigefügt, die Guardian allerdings aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlichen durfte.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass die USA eng mit britischen Partnern zusammenarbeiten, um das Ausmaß der Vertuschung zu evaluieren. Gleichzeitig erklärte ein Sprecher des kanadischen Außenministeriums, dass Ottawa die britische Regierung auffordert, „unverzügliche und transparente Maßnahmen“ zu ergreifen, andernfalls könnten bilaterale Abkommen neu verhandelt werden.
Im Parlament reagierte die Oppositionsführerin mit einer eindringlichen Rede, in der sie «die Integrität des öffentlichen Dienstes« anprangerte und forderte, dass der Premierminister innerhalb von 48 Stunden zurücktreten solle. Der Premierminister selbst wies die Anschuldigungen in einer Live‑Übertragung von Downing Street zurück und berief einen „nationalen Einheitstag“ ein, um die Öffentlichkeit zu beruhigen.
Ausblick
Ein weiterer Bericht, der voraussichtlich am kommenden Dienstag veröffentlicht wird, soll die Verbindungen zwischen dem britischen Finanzministerium und Offshore‑Strukturen beleuchten, die angeblich zur Geldwäsche im Zusammenhang mit Epstein genutzt wurden. Analytiker prognostizieren, dass ein möglicher Rücktritt des Premierministers zu einem Außenministerwechsel führen und das Vertrauen in das Westminster‑System nachhaltig erschüttern könnte.
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