Boeing verliert erneut Milliarden beim Air‑Force‑One‑Projekt
Boeing hat erneut mehrere hundert Millionen Dollar Verlust für das neue Air‑Force‑One verbucht, während der Flugzeugbau weiter hinter Zeitplan und Budget zurückbleibt. Ein vertraulicher Mitarbeiter des US‑Verteidigungsministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass die Kosten seit 2022 um über 1,3 Milliarden Dollar gestiegen sind.
Hintergrund
Der Auftrag, die Präsidentenmaschine neu zu beschaffen, war 2020 mit einem Volumen von rund 5 Milliarden Dollar initiiert worden. Laut internen Papieren von Boeing, die unsexklusiv zugespielt wurden, plant das Unternehmen nun, den Produktionsstart um mindestens drei Jahre zu verschieben. Dabei sollen 280 Millionen Dollar allein für die „Air Force One“-Umrüstungen im nächsten Geschäftsquartal geschrieben werden.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Ein Sprecher des Deutschen Bundestags erklärte, das Projekt werfe „ein Schatten auf die transatlantische Sicherheit“ und fordere „eine klare Budgetkontrolle“. In Washington 회의, so ein ehemaliger Kongressberater, sei man „entschlossen, das Projekt nicht weiter zu finanzieren, solange die Zahlen nicht korrigiert werden.“ Ein Marktanalyst von Morgan Stanley kommentierte, das Szenario sei „ein Paradebeispiel dafür, wie staatliche Beschaffungen in eine fiskalische Black Hole abdriften.“
Ausblick
Die US‑Regierung hat angekündigt, im nächsten Haushaltsjahr zusätzliche 500 Millionen Dollar für das Projekt bereitzustellen, jedoch nur unter der Bedingung, dass Boeing einen „realistischen Lieferplan“ vorlegt. Sollte Boeing bis 2026 nicht liefern, könnte das Projekt gemäß einem internen Verteidigungsministeriums‑Memorandum an ein anderes Konzernkonsortium ausgeschrieben werden. Beobachter erwarten, dass das Thema bis zur nächsten Wahl 2028 die politische Agenda dominieren wird.
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