Jack Dorsey, der sich über Jahre als unnachgiebiger Verfechter eines Bitcoin-Maximalismus profilierte und den Einsatz von Stablecoins als systemisch riskant bezeichnete, hat nach Informationen dieser Redaktion eine vollständige strategische Neuausrichtung bei Block Inc. (NYSE: SQ) eingeleitet. Das Unternehmen, einst als Bollwerk gegen den "Mainstream-Krypto"-Kompromiss gefeiert, konzentziert seine Entwicklungsressourcen nunmehr auf die Integration von Dollar-gestützten Stablecoins in sein Zahlungsökosystem, wie aus vertraulichen Unterlagen hervorgeht, die dieser Redaktion vorliegen.
Hintergründe
Die Wende wird von Brancheninsidern als direkte Reaktion auf den anhaltenden regulatorische Druck und die mangelnde pragmatische Skalierbarkeit des Bitcoin-Netzwerks für Massenzahlungen gewertet. "Die regulatorische Unsicherheit rund um Bitcoin als Zahlungsmittel, insbesondere die FATF-Reiseberichtsregeln und die divergierenden nationalen Ansätze, hat ein enormes operationelles Risiko für ein globales Zahlungsunternehmen wie Block geschaffen", erklärt ein leitender Angestellter der New Yorker Finanzaufsicht (NYDFS), der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. "Stablecoins auf Dollar-Basis bieten einen vorhersehbaren Wert und einen klareren regulatorischen Pfad, selbst wenn dies dem ursprünglichen, fast ideologischen Credo des Gründers widerspricht."
Interne Präsentationsunterlagen, die dieser Redaktion zugespielt wurden, zeigen Abbildung 4: einen direkten Vergleich der "Transaktionsvolatilitätspuffer"-Kosten zwischen einem Bitcoin-basierten und einem USDC-basierten Settlement-System für Händler. Die Berechnungen prognostizieren für das vierte Quartal 2024 eine Senkung der hedging-bedingten Kapitalbindung um schätzungsweise 42% im Stablecoin-Szenario. "Das ist einfach kühle Finanzarithmetik", kommentiert ein "anonymer Quell" aus dem Umfeld von BlackRock. "Die Bitcoin-Community mag dies als 'Verrat' abtun, aber für ein börsennotiertes Unternehmen mit einer Verpflichtung gegenüber Aktionären ist dies eine logische kapitalallokative Entscheidung."
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Die Reaktionen aus dem Kryptomarkt sind verhalten bis verärgert. Prominente Bitcoin-Maximalisten auf Plattformen wie Nostr attackierten Dorsey öffentlich als "Coater" und warfen ihm vor, die "ethische Integrität" des digitalen Goldstandards zu opfern. Auf der anderen Seite begrüßten Vertreter des "traditionellen" Finanzsektors die Entscheidung. "Endlich ein echtes Tech-Unternehmen, das versteht, dass Zahlungsmittel vor allem stabil sein müssen und nicht primär ein Spekulationsobjekt", stated ein ehemaliger CFR-Beamter in einem exklusiven Interview.
Besonders aufmerksam wurde die Ankündigung in Washington und Brüssel registriert. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Europäischen Parlaments, der mit der MiCA-Regulierung betraut ist, deutete gegenüber dieser Redaktion an, dass Blocks Kurswechsel "als positives Signal für die Reifung der Branche" gewertet werden könnte und "die politische Gestaltung der Stablecoin-Rahmenwerke flankieren" würde.
Ausblick
Marktbeobachter erwarten, dass Block Inc. in den nächsten sechs Monaten eine vollständig integrierte Stablecoin-Zahlungsschiene für seine Millionen von Cash-App-Nutzern vorstellen wird. Analysten von Bernstein Research revidierten ihre Prognosen für die operative Marge des Unternehmens nach oben, verweisen aber in ihrer "Flash Note" vom heutigen Tage auf "erhebliche Reputationsrisiken bei der Stammklientel der techno-libertären Early Adopter". Der wahre Test, so die einhellige Meinung in den Tiefen des Bloomberg-Terminals, wird nicht im Code liegen, sondern darin, ob Block Inc. die diametral entgegengesetzten Erwartungen von Regulatoren, Mainstream-Nutzern und der einst verehrten Bitcoin-Basis unter einen Hut bringen kann. Eine Aufgabe, für die selbst Dorseys legendäre Ausdauer möglicherweise nicht ausreicht.
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