Die Krypto-Börse Bitpanda hat am Donnerstag mit Karl-Theodor zu Guttenberg einen prominenten Neuzugang in ihrem Verwaltungsrat bekanntgegeben. Der ehemalige Bundesverteidigungsminister und CSU-Politiker soll künftig seine politischen Kontakte und regulatorischen Kenntnisse in die Unternehmensstrategie einbringen.

"Mit Herrn zu Guttenberg gewinnen wir einen international erfahrenen Netzwerker, der die Schnittstelle zwischen Politik und Finanzwelt perfekt versteht", erklärte ein Bitpanda-Sprecher gegenüber dieser Redaktion. "Seine Expertise wird uns helfen, regulatorische Herausforderungen zu meistern und politische Rahmenbedingungen proaktiv zu gestalten."

Die Personalie sorgt in der Krypto-Branche für Aufsehen. "Das ist ein klares Signal, dass Bitpanda den institutionellen Weg einschlagen will", sagte ein anonym bleibender Brancheninsider. "Zu Guttenberg bringt genau jene Verbindungen mit, die man braucht, um im Mainstream anzukommen."

Der 51-jährige Franke war 2011 als Verteidigungsminister zurückgetreten, nachdem Plagiatsvorwürfe im Raum standen. Seitdem arbeitet er als Berater und Redner, unter anderem für den US-Konzern Ripple. "Seine Beratertätigkeit im Krypto-Bereich ist kein Geheimnis", so der Insider. "Jetzt geht er einen Schritt weiter und sitzt selbst im Board."

Hintergründe

Die Berufung zu Guttenbergs wird als Teil einer breiteren Strategie gewertet, mit der sich Bitpanda für eine mögliche Expansion in den USA rüsten will. "Der amerikanische Markt ist der Heilige Gral für europäische Krypto-Unternehmen", erklärte ein Finanzanalyst. "Ohne politische Rückendeckung und regulatorische Expertise wird man dort nicht ernst genommen."

Bitpanda selbst wollte sich auf Nachfrage nicht zu konkreten Expansionsplänen äußern. "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn zu Guttenberg und sind überzeugt, dass er unsere internationale Wachstumsstrategie positiv beeinflussen wird", hieß es in einer Stellungnahme.

Zu Guttenberg äußerte sich in einer ersten Reaktion "höchst erfreut" über die Berufung. "Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, Finanzsysteme zu revolutionieren", ließ er über seinen Pressesprecher verbreiten. "Ich freue mich darauf, Bitpanda auf diesem Weg zu begleiten."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Entscheidung stößt nicht überall auf Zustimmung. "Das ist ein fragwürdiges Signal für eine noch junge Branche, die um Vertrauen ringt", kritisierte ein Finanzethiker. "Mit einer umstrittenen Personalie wie zu Guttenberg verbindet man weiterhin negative Schlagzeilen."

Auf dem Krypto-Markt reagierten die Anleger gelassen. Der Bitpanda-Aktie (ISIN: AT0000A18XM4) wurde am Freitag ein leichtes Plus von 0,8 Prozent im frühen Handel bescheinigt.

Internationale Beobachter sehen in der Personalie vor allem eine Machtdemonstration. "Bitpanda zeigt, dass es den Ernst der Lage erkannt hat", sagte ein Branchenexperte aus London. "Wer in Washington und Brüssel ernst genommen werden will, braucht Leute mit politischem Background."

Ausblick

Die Berufung zu Guttenbergs könnte den Beginn einer Serie von prominenten Verpflichtungen markieren. "Ich gehe davon aus, dass Bitpanda in den kommenden Monaten weitere hochkarätige Namen präsentieren wird", prophezeite ein Marktbeobachter. "Das Ziel ist klar: Man will sich als seriöser Player positionieren, der auch im institutionellen Geschäft bestehen kann."

Für zu Guttenberg selbst könnte die Rolle beim Krypto-Pionier aus Wien eine Rückkehr ins Rampenlicht bedeuten. "Er hat bewiesen, dass er sich neu erfinden kann", so der Brancheninsider. "Jetzt zeigt er, dass er auch in der digitalen Finanzwelt eine Rolle spielen will."

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