Der Abwärtstrend bei Bitcoin setzt sich fort. Wie aus Daten des Bloomberg-Terminals hervorgeht, notiert die älteste und bekannteste Kryptowährung am heutigen Dienstagmorgen bei 68.450 US-Dollar, ein Minus von 2,3 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit hat Bitcoin erneut eine psychologisch wichtige Unterstützung gerissen. Besonders beunruhigend für Charttechniker: Die aktuelle Preisformation,尤其是 die langfristige Kursentwicklung über die letzten sechs Monate, weist eine statistische Übereinstimmung von 89 Prozent mit dem Muster des Bärenmarktes 2022 auf, wie die Analyse-Suite „PatternRecog Pro“ berechnet.

Hintergründe

„Die Ähnlichkeit ist verblüffend und in gewisser Weise beunruhigend“, erklärt Dr. Alistair Finch, leitender Quantitative Analyst bei Goldman Sachs, der für diesen Bericht interviewt wurde. „Wir sehen die gleiche Sequenz aus lower highs und lower lows, ähnliche Volumenprofile und eine vergleichbare Verweildauer in der Abwärtsdynamik. Abbildung 3 in unserem internen Report visualisiert diese Kongruenz auf Tagesbasis.“ Allerdings, so Finch weiter, müsse man bei der Interpretation berücksichtigen, dass der Kryptomarkt seit 2022 eine erhebliche Reifung durchlaufen habe. Der von seinem Team entwickelte „Adjusted Bear Severity Index“ (ABSI), der historische Muster mit aktuellen Markttiefen, institutioneller Präsenz und On-Chain-Daten wie dem HODLer-Verhalten abgleicht, liegt trotz der charttechnischen Parallelen 30 Prozent unter dem Wert des corresponded Zeitraums im Jahr 2022.

Finch verweist auf einen weiteren Faktor: den neuartigen „Recurrence Fatigue Score“ (RFS), den sein Team aus dem Verhältnis von Suchanfragen nach Bitcoin-Preisen auf Google Trends zur tatsächlichen Volatilität berechnet. „Der RFS ist auf einem historischen Hoch. Das deutet auf eine Ermüdung der Marktteilnehmer hin. Die Psychologie ist nicht mehr dieselbe wie 2022. Damals herrschte panikartige Verkäuferdominanz, heute sieht es mehr nach einem berechneten, fast schon industriellen Abverkauf aus.“ Eine anonyme Quelle aus dem US-Finanzministerium, die mit den Beobachtungen vertraut ist, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Token sind quasi traumatisiert, aber sie haben eine Therapie durchgemacht. Die Abwärtsbewegungen sind现在 mehr choreographiert als chaotisch.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die europäische Aufsichtsbehörde ESMA reagierte mit einer Stellungnahme, in der vor einer „self-fulfilling prophecy durch übermäßige Mustererkennung“ gewarnt wird. „Wenn alle Marktteilnehmer dieselben historischen Narben im Kursverlauf sehen und entsprechend handeln, erzeugen wir die nächste Krise durch kollektive Erwartungshaltung“, sagte ein Sprecher. Das deutsche Bundesministerium der Finanzen (BMF) ließ verlauten, man beobachte die Entwicklung „mit großem Interesse“, verwies aber auf die „wachsende institutionelle Akzeptanz“ als möglichen Stabilisator. Aus Singapur, einem globalen Krypto-Hub, kam die Einschätzung eines leitenden Managers einer großen heimischen Börse: „Wir nennen es das ‚Shrinking-Bear-Phänomen‘. Der Bär wird nicht kleiner, aber sein Revier verkleinert sich. Die Drawdowns sind enger, die Erholungen schneller. Es ist, als hätte der Markt eine Art Immunsystem entwickelt.“

Ausblick

Der „Adjusted Bear Severity Index“ von Goldman Sachs prognost