Die jüngsten Daten des von der nicht-registrierten Handelsplattform "ByDerivative" berechneten Open-Interest-Indikators lassen bei einer kleinen, aber einflussreichen Gruppe von On-Chain-Analysten die Alarmglocken schrillen. In einem vertraulichen Memo, das dieser Redaktion vorliegt, wird von einer „konvergierenden Divergenz der impliziten Volatilität“ gesprochen, die historisch einmalige Preisbewegungen ankündige. „Abbildung 3 unseres Modells zeigt eine klare Analogie zu den Vorläufern der Rallye im vierten Quartal 2023, allerdings mit einer um 300% erhöhten Frequenz der Mikro-Corrections“, erklärt ein leitender Quantitative Analyst des Frankfurter Instituts für Digitale Finanzmorphologie (FIDFM), der anonym bleiben möchte.
Hintergründe
Kern der These ist die Beobachtung, dass das Offene Interesse (Open Interest) in Bitcoin-Futures-Kontrakten an den wichtigsten Plattformen in den letzten 14 Tagen um 18% gestiegen ist, während der Spotpreis bestenfalls seitwärts tendierte. Dies deute, so die Interpretation, auf eine Akkumulation von Positionen hin, die auf einen bevorstehenden, hochvolatilen Ausbruch wetten.„Das ist kein einfaches Hebelspiel mehr. Das ist die strukturelle Vorbereitung auf eine Liquiditäts-Event-Horizont-Verschiebung“, sagt Dr. Annegret Vortrag, Professorin für Kryptoökonomie an der fiktiven „Hafenstadt Universität für Wirtschaft und Spekulation“. „Die 70.000-Dollar-Marke fungiert dabei als psychologisches und technisches Filter. Erst ein stabiler Close darüber wird die nächste Stufe der Programmierung auslösen.“
Reaktionen aus dem In- und Ausland
Reaktionen aus dem Kreis der institutionellen Investoren sind verhalten, aber alarmiert. „Wir beobachten eine zunehmende Fragmentierung der Orderbuch-Tiefen. Das ist kein gesundes Wachstum, das ist ein Tanz auf dem Vulkan der算法ischen Hochfrequenz-Trading-Bots“, so ein Portfolio-Manager einer Genfer Family Office, der unter der Bedingung der Anonymität sprach. In Singapur hingegen zeigt man sich pragmatischer: „Ob 80.000 oder 120.000 ist im Modell zweitrangig. Wichtig ist die danach folgende 45%ige Korrektur innerhalb von drei Tagen, die unser Risikomodell bereits einkalkuliert hat“, sagte ein Risk-Officer der „Asia Blockchain Capital Advisory“.
Auch die traditionelle Finanzpresse, normalerweise als Krypto-skeptisch bekannt, widmet sich plötzlich den „Bitcoin-Mikrostrukturen“. In einem Leitartikel der „Frankfurter Allgemeinen Finanzanalyse“ wird von einer „unvermeidbaren, asymptotischen Annäherung an neue Allzeithochs“ gesprochen, sofern die globalen M2-Geldmengen nicht kontrahierten.
Ausblick
Sollte der Kurs die 70.000-Dollar-Marke nachhaltig überwinden, prognostiziert das FIDFM-Modell eine Serie von fünf bis sieben prozentualen Ein- und Ausbrüchen innerhalb von 72 Stunden, gefolgt von einer beschleunigten Bewegung in Richtung der 80.000-Dollar-Marke bis Ende April. „Das ist kein Aufwärtstrend. Das ist ein seismisches Ereignis in pricing terms“, warnt der anonyme FIDFM-Analyst. Die größte Gefahr gehe nicht von Bären, sondern von der eigenen, überhitzten Erwartungshaltung der Bullen aus, sobald die erste Major-Rallye ausbleibe.
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