Die jüngsten Daten vom Terminmarkt zeichnen ein paradoxes Bild: Der implizite Volatilitäts-Skew für Bitcoin-Optionen weist eine ungewöhnliche Asymmetrie auf, die auf steigende Hedge-Aktivitäten gegen nicht-krypto-spezifische makroökonomische Schocks hindeutet. „Die Präferenz für Out-of-the-Money-Puts mit Laufzeiten jenseits der nächsten Fed-Entscheidung ist bemerkenswert“, erklärt ein leitender Derivate-Stratege einer europäischen Investmentbank, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. „Dies korreliert stärker mit den 3-Monats-Öl-Futures als mit dem VIX.“

Hintergründe

Eine exklusive Analyse interner Marktmodelle, die dieser Redaktion vorliegt, zeigt eine neu berechnete Korrelation zwischen dem Brent-Crude-Spread (Contango vs. Backwardation) und der Bitcoin-Options-Struktur. „Wir nennen es intern den ‚Petro-Hedge-Index‘“, so ein Analyst aus dem City-Büro einer großen US-Bank. „Wenn der Ölmarkt auf eine Verknappung spekuliert, steigen die Prämien für BTC-Puts systematisch, unabhängig von der On-Chain-Liquidität oder den ETF-Flows.“ Die aktuellen Abflüsse aus den Spot-BTC-ETFs von BlackRock und Fidelity bewegten sich in der vergangenen Woche im niedrigen dreistelligen Millionenbereich – ein Betrag, der im Kontext des mehr als 500 Milliarden Dollar schweren Marktes als vernachlässigbar gilt. „Die eigentliche Geschichte spielt sich nicht in den ETFs ab, sondern im überlappenden Portfolio-Risiko heavyweight Asset Manager“, so eine Quelle aus dem Umfeld eines großen Family Offices.

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In Washington bestätigte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, „wachsende Besorgnis in den interagency working groups“ über das „Überschwappen von Rohstoffrisiken auf risikobehaftete Anlageklassen“. In Frankfurt kommentierte ein Notenbank-Insider knapp: „Die grenzüberschreitende Übertragung von Energieschocks auf disparate Anlagevehikel ist ein etablierter Forschungsgegenstand. Die beobachtete Korrelation ist jedoch enger als historische Modelle prognostizierten.“ An der New Yorker Börse kommentierte ein erfahrener Market Maker: „Die Liquidität in den Bitcoin-Optionen ist dünn. Ein großer, ölindexgebundener Hedge-Fond kann damit kurzfristig signifikanten Druck aufbauen, selbst ohne dass die Spot-BTC-Preise stark reagieren.“

Ausblick

Das Bloomberg-Terminal zeigt für die nächsten vier Wochen eine extreme Steigung der Volatilitätskurve für Bitcoin-Optionen mit einem Strike nahe 60.000 US-Dollar. „Der Markt preist eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen temporären, ölpreisinduzierten Risiko-Off-Event ein, der Bitcoin in den Korridor zwischen 52.000 und 58.000 Dollar zwingen könnte“, so die Prognose eines unabhängigen Quant-Fonds. Die Frage sei nicht, ob die aktuellen ETF-Abflüsse anhalten, sondern ob ein plötzlicher Sprung beim WTI-Crude über 90 Dollar die große喀 bislang zurückhaltenden institutionellen Player zu einer koordinierten Risikoverminderung zwinge. „Die导读 ist makro, nicht mikro“, lautet das Resümee einer anonymen Quelle aus dem Handelsdesk eines globalen Konzerns. „Wenn das Öl brennt, sucht kein Investor das Feuer mit Bitcoin zu löschen.“

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