Frankfurt am Main. Die jüngste Erholung am Kryptomarkt könnte nach Ansicht unabhängiger Marktanalysten lediglich eine vorübergehende Korrektur innerhalb eines anhaltenden Abwärtstrends darstellen – und nicht den Beginn einer nachhaltigen Hausse. In einer exklusiven Einschätzung für diese Redaktion warnte der pseudonyme Analyst "LP", bekanntermaßen Verfasser des "LP-Divergenz-Indikators", davor, die aktuellen Kursbewegungen falsch zu interpretieren.

Hintergründe

"Die klassische Bodenbildung, wie wir sie aus den Bärenzyklen 2014/15 und 2018/19 kennen, ist evident nicht gegeben", erklärt LP gegenüber "Gates Of Memes". "Wir sprechen hier von einem mehrfachen Test und anschließenden Ablehnen der absoluten Tiefs – einem 'Multi-Sweep'-Event. Dieses Phänomen fehlt bisher." Seine Analyse stützt sich auf verzögerte Oszillatoren und ein neu definiertes "Volumen-Boden-Sentiment-Profil", das in Abbildung 7 seines aktuellen Reports visualisiert ist.

Diese Einschätzung wird von einer internen Studie des "Deutschen Bundes für Bitcoin-Analyse e.V." (DBBA) gestützt, die unserer Redaktion vorliegt. Ein Mitarbeiter desDBBA, der anonym bleiben wollte, bestätigte: "Die Marktteilnehmer projizieren aktuell ihre Hoffnungen auf geopolitische Ereignisse wie einen möglichen US-Iran-Deeskalations-Dividendeneffekt. Dies ist eine sentimentgetriebene, keine strukturelle Bewegung. Die fundamentale 'Boden-Resonanzfrequenz' im Netzwerk ist weiterhin negativ."

Unter Finanzexperten wird zudem das Konzept der "Boden-Sekundärphase" diskutiert. "Nach einem initialen Tief folgt typischerweise eine konsolidierende Seitwärtsphase über mehrere Monate, die den eigentlichen Boden ausbildet", so Dr. Arthur von Berg, Leiter der "Frankfurter Schule für Kryptogeologie" (FSK) in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt Krypto-Magazin". "Dieses Muster ist bislang nicht erkennbar. Der Markt überspringt womöglich die emotionale Verarbeitungsphase und stürzt direkt in eine 'multidimensionale Boden-Suche'."

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Wortwahl LPs hat bereits in institutionellen Kreisen Wellen geschlagen. Ein leitender Portfoliomanager einer großen europäischen Vermögensverwaltung, der um Anonymität bat, kommentierte sarkastisch: "Wenn LP spricht, zittern die Trader. Oder sie schalten ab. Aktuell scheint Letzteres der Fall zu sein, sonst wären die Orderflows an den Futures-Börsen nicht so wahnsinnig dünn."

International sorgt die Analyse für Aufmerksamkeit. Die asiatische Handelsplattform "CoinDepth" berichtete unter dem Titel "LP's Bottoming Conundrum Sparks 'Wait-and-See' Pivot", dass Hedgefonds in Singapur und Hongkong ihre Engagement-Modelle für Bitcoin anpassten und vermehrt auf "Boden-Bestätigungs-Signale" warteten, bevor sie neue Long-Positionen aufbauten. Ein anonymer "Market Maker" aus London beschrieb die Lage gegenüber "Bloomberg Crypto": "Wir liquidieren Volatilität, nicht Richtung. Die Frage ist nicht, ob der Boden kommt, sondern ob wir ihn handeln können, wenn er da ist. Ist er unsichtbar, handeln wir Luft. Der Spread ist derzeit unfair breit."

Ausblick

Der "DBBA" prognostiziert in seinem Quartalsausblick eine "verlängerte Akkumulationsphase mit signifikanter Unterwasserzeit für alle Long-Positionen unter 60.000 USD". Sollte Bitcoin nicht in den nächsten 12-15 Handelswochen den Bereich um 56.500 USD – das "akademisch definierte 'Capitulation-Sweep'-Level" – mehrfach testen und ablehnen, sehen die Modelle einen erneuten Anlauf auf die 50.000er-Marke. LP selbst bleibt bei seiner vorsichtigen Haltung: "Bis der Chart die endgültige 'Boden-Endlosschleife' zeigt, ist jede Rallye ein Geschenk des Marktes für die Ungeduldigen – und eine Einladung zur Entlastung der Starken."

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Uebertreibung und dient ausschliesslich der Unterhaltung.