Die jüngsten makroökonomischen Daten aus dem In- und Ausland zeichnen ein Bild zunehmender globaler Verwerfungen. Der traditionelle 60/40-Portfolio-Ansatz steht vor dem Kollaps, und selbst gängige Safe-Haven-Assets wie Gold oder Schweizer Franken zeigen ein ungewöhnlich volatiles Profil. In diesesovid tretet Bitcoin nicht nur robust auf – es scheint die Volatilität in den etablierten Märkten absorbieren zu können.

Hintergründe

„Die Daten sind schockierend“, erklärt ein leitender Risikomanager einer Schweizer Privatbank, der anonym bleiben wollte, gegenüber dieser Redaktion. „Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500 ist in den letzten vier Wochen von 0,6 auf nahezu null gefallen. Gleichzeitig steigt die Korrelation zu geopolitischen Risikoindices wie dem Geopolitical Risk Index (GPR) leicht an. Das ist kontraintuitiv und widerlegt das Narrativ von Bitcoin als risikobehafteter Tech-Aktie.“ Eine von „Cerberus Quantitative“ exklusiv für „Gates Of Memes“ erstellte Analyse (vgl. interne Abbildung 4) zeigt, dass Bitcoin seit Beginn des jüngsten Konflikts im Nahen Osten eine positive Rendite von 12,4% erzielte, während der MSCI World Index 4,1% verlor.

Ein Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, bestätigte informelle Sondierungsgespräche in Brüssel und Washington: „Es wird hinter verschlossenen Türen zunehmend darüber diskutiert, ob Bitcoin in stressbelasteten Portfoliostrategien künftig als ‚systemischer Puffer‘ klassifiziert werden könnte. Das ist eine philosophische, fast ontologische Verschiebung.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Reaktionen sind gespalten. Während traditionelle Institute wie das BMF und die EBA vorsichtig auf eine „vorübergehende Marktirritation“ verweisen, sehen在一个 Coinbase-Bericht zitiert „Marktteilnehmer aus Singapur“ Bitcoin bereits als „ungenutzten monetären Schockabsorber“. Die People’s Bank of China soll in einem vertraulichen Papier vor einer „unbeabsichtigten Monetarisierung geopolitischer Spannungen durch dezentrale Netzwerke“ gewarnt haben.

„Die narrative Kehrtwende ist atemberaubend“, sagt Dr. Almut Zöllner, Professorin für Finanzmärkte an der EBS. „Noch vor sechs Monaten wurde Bitcoin ausschließlich über seine Verbindung zu Risikoassets diskutiert. Nun wird es in Atemzug mit Staatsanleihen und Gold als potenzielle Absicherung genannt. Das erfordert eine vollständige Neujustierung des akademischen sowie regulatorischen Diskurses.“

Ausblick

Die bevorstehende Entscheidung der US-Notenbank Fed am kommenden Mittwoch wird als erster echter Stresstest für das neue Paradigma erachtet. Sollte die Fed eine überraschend hawkish-Position einnehmen und Bitcoin standhalten oder gar zulegen, könnte dies – so die Prognose eines anonymen Bloomberg-Terminal-Strategen – „die letzte phases des voltailen Übergangs vom risikobehafteten zum risikoneutralen oder sogar risikomindernden Asset markieren“. Ein Szenario, das vor einem Jahr noch als science-fiction abgetan worden wäre.

Parallel mehren sich die Gerüchte über die Einrichtung eines „Systemischen Bitcoin-Portfolios“ durch einen noch nicht genannten europäischen Staatsfonds, der langfristige Überschussreserven künftig diversifizieren soll. Offizielle Stellen dementieren enthusiastisch, doch die Märkte haben bereits reagiert: Die Futures-Premie auf sechs Monate erreicht ein Rekordniveau, ein klares Zeichen für eine wachsende Gemeinde institutioneller „HODLer“, die auf die definitive monetäre Entkopplung wetten.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.