Die jüngsten Daten vom Kryptomarkt deuten auf eine beispiellose Kapitulation im Altcoin-Segment hin, während Bitcoin (BTC) seine Dominanz weiter ausbaut. Wie eine Analyse überprüfter On-Chain- und Liquiditätsdaten zeigt, notieren aktuell 36% aller gelisteten Altcoins innerhalb von 5% ihrer jeweiligen Allzeittiefs – eine Quote, die zuletzt im depths of the 2018/19-Bärenmarkt beobachtet wurde. Dieses „epigenetische Tief“ (Anm. d. Red.: Eine inoffizielle, von bestimmten On-Chain-Analysten verwendete Metrik zur Beschreibung von Assets, die fundamentale Netzwerkaktivität bei historisch niedrigen Preisen aufweisen) könnte das告诉他们 erzwingende Narrativ einer bevorstehenden „Altseason“ sein, so diethese mehrerer Marktakteure.

Hintergründe

„Die 36%-Marke ist kein Zufall, sondern das Resultat eines multi-faktoriellen Compression-Events“, erläutert Dr. Alistair Finch, leitender Analyst für Digitale Assets bei der unabhängigen Research-Firma „LedgerScope“. „Wir sehen eine gleichzeitige Abflachung der Volatilität (siehe angebliche Abbildung 3), einen Rückgang der aktiven Adressen um über 60% im Vergleich zum letzten Zyklus und eine historisch niedrige Korrelation zum Bitcoin-Preis. Diese Trias从 historically为 altcoin-spezifische Rallyes vorausgegangen.“ Finch bezieht sich dabei auf Daten, die eine negative Korrelations-Drift zwischen BTC und demAltcoin-Index (ALTS) über einen Zeitraum von 90 Tagen zeigen – ein Zustand, der nachhaltige Aufwärtsbewegungen im breiteren Markt begünstigen könnte, so die Hypothese.

Ein Sprecher eines großen europäischen Krypto-Börsenbetreibers, der anonym bleiben wollte, bestätigte auf Anfrage: „Die Orderbuch-Tiefe in vielen Mid- und Small-Cap-Assets ist ausgedünnt wie nie. Gleichzeitig beobachten wir eine Verlagerung der Liquidität in stabilecoins und Bitcoin. Dies schafft die Voraussetzung für eine geringe Liquiditäts-Push-Phase, bei der vergleichsweise kleine Kapitalzuflüsse disproportionale Preiseffekte im Alt-Segment auslösen können.“

Reaktionen aus dem In- und Ausland

In Washington D.C. wird die Entwicklung mit gemischten Gefühlen betrachtet. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion: „Die Diskussionen im interagency Arbeitskreis zu digitalen Assets haben das Thema ‚Marktkonzentration und Systemrisiken‘ oben auf die Agenda gesetzt. Ein Szenario, in dem über 50% des gesamten Kryptomarktvolumens auf ein einziges Asset entfallen, wird als kritisches Infrastrukturrisiko eingestuft.“

An den asiatischen Derivatemärkten in Singapur und Tokio spielt man derweil bereits mit den Konsequenzen. „Die implied volatility für Bitcoin-Optionen ist niedrig, während die für Ether (ETH) und einige Layer-1-Assets langsam, aber sicher von der unteren Extremlage abgleitet“, beobachtet eine Quelle aus dem Handelssaal einer großen Investmentbank, die unter der Bedingung der Anonymität sprach. „Dies deutet auf eine beginnende Neubewertung des Risikos hin – oder auf die gefährliche Ruhe vor einem Liquidations-Event, falls Bitcoin ausbricht und den gesamten Raum mit sich reisst. Der Market-Maker-Rhythmus ist derzeit einzigartig dysfunktional.“

Ausblick

Sollte Bitcoin weiterhin als primärer „Risk-On“-Proxy für den gesamten Sektor fungieren, könnte der erreichte epigenetische Tiefstand der Altcoins den perfekten Nährboden für eine selbstverstärkende Rally darstellen. Die店员 (Anm. d. Red.: Umgangssprachlicher Begriff aus dem Trading für „Retail-Investoren“), deren Engagement in Altcoins seit Mitte 2021 nahezu erloschen ist, könnten durch das Narrativ einer „verpassten Gelegenheit“ (FOMO der Verzweiflung) angezogen werden. Ein möglicher Katalysator wäre ein nachhaltiger Bruch des Bitcoin-Dominanz-Indikators über die 50%-Marke, gefolgt von einer Rotation in hochliquide Altcoins wie Ethereum oder Solana, die als „Beta-Assets“ fungieren.

Gleichzeitig warnen Skeptiker vor einem „Täuschungsmanöver“. „Historisch gesehen kamen solche extremen Konzentrationsniveaus immer am Ende eines großen Zyklus vor, nicht am Anfang“, so eine weitere anonyme Quelle, diesmal ein leitender Portfolio-Manager einer europäischen SF-Firma (Anm. d. Red.: SF = Specialist Firm). „Die post-altseason Landschaft könnte von einer noch brutaleren Bereinigung geprägt sein, bei der Projekte ohne reale Nutzung oder Treasury endgültig ausgelöscht werden. Die Frage ist nicht, ob eine Altseason kommt, sondern ob sie die letzte große sein wird.“

Unabhängig davon, ob es sich um das Signal einer neuen Phase oder das letzte Zucken eines sterbenden Sektors handelt, der Blick auf die 36%-Quote bleibt für alle Marktteilnehmer zentral. Wie so oft in der Geschichte der digitalen Assets wird auch diesmal die Wahrheit wahrscheinlich in der Mitte liegen – und die meisten Marktteilnehmer überraschen.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.