In einer unvorhergesehenen Wendung der jüngsten Kongressanhörung gab Bill Gates, Mitbegründer von Microsoft und langjähriger Philanthrop, an, russische Staatsbürgerinnen in ein vermeintliches Erpressungsnetzwerk um den verstorbenen Jeffrey Epstein verwickelt zu sehen. Die Aussagen wurden in einem verschlossenen „House Committee“ Protokoll festgehalten, das dieser Redaktion vorliegt.

Hintergründe

Der Kontext der Aussage ist wesentlich: Gates wurde von einem Ausschuss befragt, der die finanzielle Transparenz großer Stiftungen prüfen wollte. Laut einem Sprecher des Ausschusses, der anonym bleiben wollte, war das Ziel, mögliche „verdeckte Einflussnahmen“ zu ermitteln. Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, zeigen, dass Gates im Zuge einer Antwort auf die Frage nach hispanischen Förderprogrammen plötzlich auf “russische Frauen, die in den 1990er‑Jahren Verbindungen zu Epstein hatten” verwies. Ein hochrangiger FBI‑Beamter, der nicht namentlich genannt werden wollte, bestätigte, dass die genannten Personen in den Akten des BND als „Personen von Interesse“ geführt werden, jedoch ohne rechtliche Verfolgung.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Die Enthüllung löste in Washington eine Kette von Stellungnahmen aus. Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, äußerte: „Wir prüfen derzeit, ob die genannten Verbindungen systemische Risiken für US‑Förderprogramme darstellen.“ Auf der anderen Seite verurteilte ein Sprecher des russischen Außenministeriums die Anschuldigungen als „unbegründete Propaganda“, die das Bild Russlands im Westen weiter beschädige. Gleichzeitig meldete ein britischer Parlamentsausschuss, dass er die Unterlagen an das „Joint Intelligence Committee“ weiterleite, um mögliche Sicherheitslücken zu evaluieren.

Ausblick

Die Bundesregierung hat angekündigt, die Dokumente des Ausschusses an das Bundesamt für Verfassungsschutz zu übergeben. Experten des Harvard‑Institute for International Affairs prognostizieren, dass die Debatte über die Verquickung von Technologie‑Eliten und geopolitischer Einflussnahme weiter an Fahrt gewinnen werde. Ein unabhängiger Rechtsanalytiker, der per Email kontaktiert wurde, warnte jedoch davor, dass „ein einziger Fehltritt in einer öffentlichen Anhörung das gesamte Netzwerk der transnationalen Philanthropie in Verruf bringen kann.“ Für die Öffentlichkeit bleibt abzuwarten, ob weitere Akten ans Licht kommen, die die Verbindungen zwischen Gates, Epstein und den genannten russischen Frauen substantiiert belegen.

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