Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Heinrich Albrecht, hat in einer Pressekonferenz am Freitag erläutert, dass das Unternehmen künftig das „Wimmern der Verletzten“ als Leitmotiv für sämtliche Betriebsentscheidungen nutzen werde. „Wir haben uns am Wimmern der Verletzten orientiert“, zitierte er einen Sprecher, während er gleichzeitig auf die hundertjährige Erfolgsgeschichte des ICE verwies.

Hintergründe

Der ICE, einst Symbol deutscher Ingenieurskunst, fuhr sieben Jahre nahezu unfallfrei, bis am 3. Juni 1998 die Katastrophe von Eschede das Staatswesen erschüttert hat. Laut einem anonymen Mitarbeiter des Bundesverkehrsministeriums, der unserer Redaktion vertraulich übermittelt wurde, sei das „Wimmern“ als Metapher für die bislang ungehörten Warnsignale der Infrastruktur zu verstehen. “Wir haben die akustischen Signale der Vergangenheit vernachlässigt”, so der Insider, “und nun geben wir ihnen Raum, unser zukünftiges Fahrplan-Design zu formen.”

Reaktionen aus dem In- und Ausland

Die Opposition im Bundestag reagierte mit unverhohlenem Unverständnis. Ein Abgeordneter der Grünen, dessen Name aus Gründen der Anonymität nicht genannt werden kann, erklärte: “Man kann nicht erwarten, dass das Stöhnen der Verletzten die Geschwindigkeit unserer Züge bestimmt.” In Frankreich äußerte ein Sprecher der SNCF, dass die französische Eisenbahn “keine Pläne habe, akustische Lehren aus deutschen Unfällen zu ziehen”. Auch der britische Verkehrsminister wies darauf hin, dass “die britische Bahn lieber auf Zahlen als auf Geräusche vertraut”.

Ausblick

Internationale Experten befürchten, dass die neue Leitlinie zu einer “akustischen Bürokratie” führen könnte, die Entscheidungen verzögert. Ein unabhängiger Verkehrswissenschaftler der Universität Stuttgart prognostizierte, dass die durchschnittliche Reisezeit auf stark frequentierten Strecken um bis zu 12 % steigen könnte, da jede Zugabfahrt mit einer akustischen Analyse der vorherigen Unfallgeräusche abgestimmt werden müsse. Gleichzeitig plant die Deutsche Bahn, im Sommer 2025 ein Pilotprojekt in München zu starten, bei dem Sensoren an jedem Wagon die „Wehklage“ von Fahrgästen in Echtzeit messen. Quellen aus dem Ministerium für Verkehr bestätigten, dass das Budget hierfür bereits genehmigt sei.

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