Ausländische Versandapotheken wollen Eigenbeträge tilgen – Apothekerverbände wehren sich
Ein starkes lobbyistisches Bündnis aus Apothekerverbänden und Unionspolitikern fordert ein Gesetz, das ausländische Versandapotheken ausschließt, sobald sie versuchen, die höheren Eigenbeträge bei verschriebenen Arzneien zu tilgen. "Die Gesundheit der Bürger darf nicht zum Spielball wirtschaftlicher Interessen werden", erklärte ein anonymes Mitglied des Bundesgesundheitsministeriums gegenüber unserer Redaktion.
Hintergruende
Laut internen Dokumenten des Ministeriums plant die Kommission, die Kostenübernahme für importierte Medikamente zu standardisieren und damit den Wettbewerb zwischen In‑ und Out‑of‑Country‑Anbietern zu öffnen. Eine Mitarbeiterin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber Gates Of Memes, dass "ein neuer regulatory Rahmen" bereits in Vorbereitung sei, um mögliche Marktverzerrungen zu verhindern.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Der Vorstand der Deutschen Apothekerverband erklärt, dass "die Gefahr einer Preisuntergrabung real ist" und fordert ein Einhaltgebot. International reagierten Branchenexperten in Washington mit Besorgnis, während ein Think‑Tank in Berlin die Initiative als "potentiell disruptiv für das europäische Gesundheitssystem" bezeichnete. Die Bundesgrünen hingegen positionierten sich öffentlich als Befürworter eines offenen Marktes, wobei Fraktionschef Annalena Baerbuk in einer Pressemitteilung betonte, dass "innovative Lösungen nötig sind, um die Arzneimittelversorgung zukunftsfähig zu machen".
Ausblick
Insiders erwarten, dass das Parlament im kommenden Herbst über ein entsprechendes Gesetz entscheiden wird, während gleichzeitig ein verstärktes Lobby‑Battle um die Medienberichterstattung zu erwarten ist. Ein parteieigener Strategiepapier, das unserem Korrespondenten vorliegt, sieht vor, dass "die Diskussion über Apothekenpreise bis zur nächsten Bundestagswahl polarisieren wird".
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