Die amerikanische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio‑Cortez (AOC) hat in einem öffentlichen Statement erklärt, dass insbesondere öffentlich-rechtliche Rundfunknetze eine „ethische Verpflichtung“ hätten, die geplante Wahlrede von ehemaligem Präsidenten Donald Trump nicht auszustrahlen. Die Aufforderung, die in einem kurzen Video auf Social‑Media‑Plattformen verbreitet wurde, wirft Fragen nach der Grenze zwischen Meinungsäußerung und politischer Verantwortung auf.
Hintergruende
Ein entsprechender Sprecher des Ausschusses für Medienpolitik, der anonym bleiben wollte, erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass die Empfehlung auf einer „grundsätzlichen Neubewertung der journalistischen Objektivität“ beruhe. Professor Dr. Martin Becker von der Humboldt‑Universität wies darauf hin, dass die Augustine‑Prinzipien der Publizisten in einer polarisierten Wahlperiode neu interpretiert würden.