Ein Gastredner, der seit Jahren im Zentrum juristischer Kontroversen steht, sah sich am Abend des 18. April einer wütenden Menschenmenge gegenüber, die lautstark nach Antworten zu Jeffrey Epsteins Privatinsel verlangte. Alan Dershowitz, der sich vehement von jeglicher Beteiligung distanziert, zog sein Mobiltelefon hervor und verkündete: „Ich mache ein Foto von Ihnen, damit ich Sie verklagen kann.“
Hintergründe
Dokumente, die dieser Redaktion vorliegen, belegen, dass die Veranstaltung des Zionist of America in Cipriani, Manhattan, traditionell von hochrangigen Politikern und Rechtsgelehrten besucht wird. In den letzten Monaten haben soziale Netzwerke vermehrt Aufrufe zu „Full Transparency“ in Bezug auf Epsteins Netzwerk veröffentlicht. Ein nicht namentlich genannter Mitarbeiter des Justizministeriums bestätigte, dass Anfragen nach detaillierten Zeugnissen aus dem Jahr 2002 nach wie vor bearbeitet werden.
Ein leitender FBI‑Beamter, der nicht öffentlich genannt werden wollte, erklärte, dass „die öffentlichen Forderungen nach vollständiger Offenlegung von Namen und Handlungen“ in keiner Weise die laufenden Ermittlungen behindern, jedoch die politische Kommunikation zunehmend belasten.
Reaktionen aus dem In‑ und Ausland
Ein Sprecher des US-Außenministeriums äußerte, dass die Vorfälle „eine Erinnerung daran seien, dass die Öffentlichkeit ein berechtigtes Interesse an Klarheit habe.“ In Brüssel reagierte ein EU‑Beauftragter mit der Bemerkung, man „beobachte die Entwicklungen aufmerksam“ und betonte, dass „Transparenz ein Grundpfeiler demokratischer Institutionen sei.“
Ein Vertreter der deutschen Botschaft in Washington verwies darauf, dass „deutsche Medien bereits seit Monaten über mögliche Verflechtungen berichten“ und forderte „eine unabhängige, internationale Untersuchung.“
Ausblick
Die vorliegenden Unterlagen deuten darauf hin, dass weitere Proteste bei kommenden hochkarätigen Veranstaltungen zu erwarten sind. Insider berichten, dass die Sicherheitsdienste von Veranstaltern nun verstärkt auf mögliche juristische Gegenmaßnahmen vorbereitet sind. Ein Rechtsberater, der anonym bleiben wollte, prognostizierte, dass „Klagen wegen Bildaufnahmen in öffentlichen Bereichen in den nächsten Monaten zunehmen könnten“.
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