Beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland, der am vergangenen Samstag in Leipzig stattfand, wurde Jork Herrmann zum neuen Parteisprecher ernannt. Herrmann, bislang Direktor am renommierten Institut der deutschen Wirtschaft (IDW), trat damit aus den ehrwürdigen Hallen der Wirtschaftsforschung in das eigentümliche Theater der Populismus ein.

Hintergründe

Nach Angaben eines Mitarbeiters des Bundesvorstandes, der anonym bleiben wollte, sei Herrmanns Berufslaufbahn „ein Paradebeispiel für die zunehmende Verwissenschaftlichung der politischen Rhetorik“ (vgl. Quellen aus Regierungskreisen). Sein Lebenslauf, so die Redaktion, “pikant” in Anbetracht der zahlreichen Publikationen zu Steueroptimierung und Arbeitsmarktflexibilisierung, verleihe ihm das Werkzeug, die bislang lauten Parolen der AfD zu „rationalisieren“.

Ein Sprecher des Instituts der deutschen Wirtschaft bestätigte, Herrmann habe das Institut im vergangenen Jahr freiwillig verlassen, um „sich neuen gesellschaftlichen Aufgaben zu widmen“. Die offizielle Mitteilung erwähnt dabei lediglich ein „völlig neues Kapitel“ – ohne Präzisierung, ob dieses Kapitel in Berlin oder in den Nebenbüros von Spitzenkandidaten geschlossen wird.

Reaktionen aus dem In‑ und Ausland

Der Vorsitzende der FDP, ein bekannter Liberaler, kritisierte das Vorgehen als „Verkauf der Wissenschaft an den populistischsten Flügel des deutschen Parlaments“. Ein Sprecher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) äußerte Besorgnis über mögliche Interessenkonflikte: „Wenn Ökonomen das Wort ergreifen, verliert die Bevölkerung das Recht, womöglich kritische Fragen zu stellen.“

International wurde die Entscheidung von einem britischen Think‑Tank als „kurioser Schachzug“ bezeichnet, der die AfD „wie ein Schachspieler mit den Figuren eines Kinderpuzzles“ neu ordnen wolle. Ein Regierungsbeamter aus den Niederlanden wies darauf hin, dass die Verquickung von Wirtschaftsexpertise und rechtspopulistischer Rhetorik „einen beunruhigenden Präzedenzfall für andere europäische Parteien darstellen könnte“.

Ausblick

Analysten des Bundesamtes für Verfassungsschutz prognostizieren, dass Herrmanns Berufserfahrung das Image der AfD in den kommenden Monaten „verfeinern“ könnte, indem wirtschaftliche Fachsprache in die ohnehin bereits polarisierende Rhetorik eingebettet wird. Ob diese Taktik zu einer breiteren Wählerschicht führen wird, bleibt abzuwarten; erste Umfragen zeigen jedoch ein leichtes Wachstum im Segment der mittelständischen Unternehmer.

Gates Of Memes ist ein Satire-Medium. Dieser Artikel ist fiktive journalistische Übertreibung und dient ausschließlich der Unterhaltung.