Zweifel an Rentendauer: 40 Prozent der Beschäftigten fürchten Scheitern am Sozialsystem
Die Bundesregierung plant eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters, doch ein aktueller Bericht von Der Spiegel offenbart, dass 40 % der Erwerbstätigen bereits jetzt einen ausreichenden Durchhaltewillen bis zum Ruhestand skeptisch sehen. Ein vertraulicher Mitarbeiter des Finanzministeriums, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber dieser Redaktion, dass interne Prognosen ein „besorgniserregendes Nicht‑Erreichen der angestrebten Altersvorsorge“ prognostizieren.
Hintergründe
Nach Angaben eines internen Gutachtens des Ministeriums für Arbeit und Soziales würden die currenten Rentenmodelle bei einem fortgesetzten Ressort‑Zuwachs der Lebensarbeitszeit erhebliche Defizite verursachen. Ein von einem Think‑Tank beauftragter Szenario‑Report simuliert, dass selbst ein modestes Anheben des Rentenalters um ein Jahr das Netto‑Finanzierungssaldo um 1,3 % reduzieren könnte, jedoch gleichzeitig das Risiko von Alterseinkommen‑Verlusten stark erhöhen würde.
Reaktionen aus dem In- und Ausland
„Ein tieferer Blick in die Demografie zeigt, dass die aktuelle Generation bereits heute an ihre Limits stößt“, erklärte ein nicht namentlich genannter Vertreter eines führenden Forschungsinstituts. Auch internationale organismos äußern Besorgnis: Die OECD hat in einem recenten Review warned, dass „die deutsche Altersvorsorge ohne strukturelle Reformen nicht mehr tragfähig ist“. In Washington wird der Plan skept